Day: 24. April 2017

Gewaltbereite Demonstranten protestieren gegen Wahlergebnis in Paris

Am Sonntagabend sind mehrere Hundert junge Menschen in Paris auf die Straße gegangen. Die Demonstranten, die dem radikal linken Lager zuzurechnen sind, riefen „Auf die Dächer, Paris!“. Viele wenden sich gegen beide Kandidaten, die wahrscheinlich in die Stichwahl einziehen werden: den Unabhängigen Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen.

Die Polizei versuchte, den Protestzug mit Tränengas unter Kontrolle zu bringen. Demonstranten warfen Flaschen und Feuerwerkskörper auf die Beamte…
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Entweder die Macht des Geldes oder des Volkes – Le Pens Rede zur Stichwahl

Die Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen, der rechtspopulistischen Front National hat heute in Henin-Beaumont vor ihren Unterstützern gesprochen. Ihr Auftritt kam nachdem durch die Hochrechnungen prognostiziert wurde, dass sie in die Stichwahlen einzieht. Sie erklärte, dass, mit ihr als französische Präsidentin, die Macht des Geldes beendet würde.

Le Pen bezeichnete das Ergebnis als historisch und versprach, dass ihre Partei den „Wechsel“ für die Politik in Frankreich repräsentiere. „Die große Herausforderung der Wahl ist die wilde Globalisierung, die die Zivilisation in Gefahr stellt. Die Franzosen haben eine sehr einfache Wahl. Entweder gehen wir einen Weg zur totalen Deregulierung, ohne Grenzen und Schutz, der zur Delokalisierung führt, dem unlauteren internationalen Wettbewerb, zur Masseneinwanderung und freiem Verkehr von Terroristen. Zur Herrschaft des Geldes. Oder Sie können das Frankreich mit Grenzen wählen, das Arbeitsplätze, die Kaufkraft, unsere Sicherheit und nationale Identität schützt“, so die Front National Frau.

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BBC-Journalistin warnt vor baldigem Untergang der westlichen Zivilisation

Treue und Ehre

Der historische Weg der westlichen Zivilisation kann bald ein Ende nehmen, sollte es ihr nicht gelingen, neue Quellen für Ressourcen zu finden und die sozialen Widersprüche „auf Eis zu legen“. Diese Meinung äußerte die BBC-Journalistin Rachel Nuwer in einem Artikel.

Die Journalistin zitiert in ihrem Artikel den amerikanischen Experten Benjamin Friedman, der vermutet, dass Europa einem Fahrrad gleiche, „dessen Räder sich solange drehen, wie sie das Wirtschaftswachstum dreht“. Wie Nuwer meint, könne der Westen mit dem ihm eigenen Wertesystem untergehen, „wenn wir nicht herausfinden, was dieses Fahrrad noch antreiben kann.“
Nuwer verweist auf die Studie eines Forscherteams der University of Maryland, die in der Umweltkrise und der wachsenden ökonomische Ungleichheit die Hauptfaktoren für die globale und regionale Instabilität sehen.
Laut dieser Studie führt eine Störung in der Umverteilung der Ressourcen innerhalb der Gesellschaft zu einem Niedergang der Eliten und zum Verpulvern der Produktivkräfte. Diese Prozesse seien demnach gegenwärtig in Europa wie in den USA zu beobachten.

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