Schweden: Krawalle und Gewalt im Promblemviertel Rinkeby – Geschäfte und Autos zersört

Im Stockholmer Problemviertel Rinkeby ist es am Montagabend zu schweren Krawallen durch Dutzende Jugendliche gekommen. Eine Gruppe von etwa 30 bis 50 Personen ging auf Polizisten los und schleuderte Steine auf sie. Die Situation war zeitweise so prekär, dass ein Polizist sich gezwungen sah, einen Warnschuss abzugeben. In dem berüchtigten Migrantenviertel wurden Geschäfte attackiert und erstürmt sowie zehn Autos in Brand gesetzt. Drei Menschen wurden verletzt.

Auslöser für die Unruhen war die Festnahme eines Jugendlichen an einer U-Bahnstation in Rinkeby. Nähere Angaben zu der festgenommen Person machte die Polizei allerdings nicht. Ein Geschäftsinhaber wurde nach Polizeiangaben bei dem Versuch seinen Laden zu verteidigen durch die Krawall-Gruppe angegriffen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Ausschreitungen eingeleitet.

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