Oberhausen: 10.000 Erdogan Türken rufen “Allahu Akbar”

Wie erwartet feierten heute in Oberhausen rund 10.000 Angehörige der in Deutschland stationierten türkischen Besatzungstruppen unter „Allahu Akbar“ einen ihrer Oberbefehlshaber in Gestalt des türkischen Ministerpräsidenten Yildirim, der unter anderem für das umstrittene Präsidialsystem in der Türkei geworben hat. Der Ministerpräsident forderte die in Deutschland lebenden Türken zu “sehr hohem Selbstbewusstsein” auf. “Ich möchte, dass ihr euren Pass der Republik Türkei und eure Identität mit Stolz tragt”, sagte er. Zugleich rief er sie dazu auf, Deutsch zu lernen und von ihrem politischen Mitspracherecht Gebrauch zu machen.

Nachfolgend ein paar Fakten, aus dem sich dieses “hohe Selbstbewusstsein” speisen könnte: Ihre Anwesenheit in Deutschland verdanken sie dem Fakt, dass die Türkei mit Hilfe und im Interesse der USA West-Deutschland erpresst hat, einen Teil der arbeitslosen türkischen Überbevölkerung als sogenannte “Gastarbeiter” befristet aufzunehmen, damit sich die angespannte innenpolitische Lage in der Türkei beruhigt, und diese der Nato als Bündnispartner erhalten bleibt. Dass aus der vorübergehenden vereinbarten Aufnahme die heutige Landnahme erfolgen konnte, war selbstverständlich nicht vorgesehen, aber was kümmert eine Türkei schon der Inhalt eines Vertrages (mehr dazu hier).

Laut einer Statistik aus dem Jahre 2012 sind fast 25 Prozent der in Deutschland lebenden Türken auf Hartz IV angewiesen. Und dies wird sich in Zukunft auch nicht ändern. 60 Prozent der türkischstämmigen Frauen und fast die Hälfte der Männer bleiben ohne jeglichen Schulabschluss.

War Deutschland ein Teil des osmanischen Reiches, so dass sich die Türk-Imperialisten an alte Zeiten erinnert fühlen? Mitnichten! Es waren deutsche mit polnischen Truppen vereint, die zweimal vor Wien dafür sorgten, dass Westeuropa vor der osmanischen Terrorherrschaft verschont blieb, und sich zum Weltzentrum der Wissenschaft und Aufklärung entwickeln konnte. Trotzdem gibt es heute in Deutschland und Österreich mehr als 50 sogenannte Fatih-Moscheen (Eroberer-Moscheen) welche nach Mehmed II, dem Eroberer des christlichen Konstantinopel benannt sind.

Der ständig verwendete Begriff “Deutsch-Türke”, wie ihn auch die BILD in ihrem Bericht zur “Erdogan-Show” wieder verwendet, ist im übrigen zutiefst rassistisch, oder gibt es indianisch-Weiße, oder tibetisch-Chinesen? Damit soll wohl ein Narrativ geschaffen werden, dass diese zufällig in Deutschland geborenen, zutiefst deutschfeindlichen nationalistischen Türken untrennbar mit unserer Heimat verbunden sind.

Ein großer Teil der in Deutschland lebenden Türken ist weder integriert und schon gar nicht assimiliert, sondern sie sind schlicht und einfach deutschfeindliche Okkupanten. Dies merkt man nicht nur im täglichen Umgang, sondern kann man auch an ihrem Wahlverhalten sehen. In der Mehrheit wählen sie türkische rechtsextreme Parteien. 9,8 Prozent der in Deutschland lebenden Türken haben im Juni 2015 bei der türkischen Parlamentswahl die Graue Wölfe Partei MHP gewählt. 54 Prozent stimmten für Erdogans AKP, die ebenfalls Deutschland als türkische Kolonie betrachtet.

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