Trump erließ Einreisestopp für Muslime

das Erwachen der Valkyrjar

US President Donald Trump speaks following the ceremonial swearing-in of James Mattis as secretary of defense on January 27, 2016 at the Pentagon in Washington, DC. / AFP PHOTO / MANDEL NGAN US President Donald Trump speaks following the ceremonial swearing-in of James Mattis as secretary of defense on January 27, 2016 at the Pentagon in Washington, DC. / AFP PHOTO / MANDEL NGAN

Es geht Schlag auf Schlag: US- Präsident Donald Trump hat für viele Menschen aus muslimischen Ländern praktisch einen Einreisestopp verhängt. Flüchtlinge aus Syrien würden bis auf Weiteres gar nicht mehr ins Land gelassen, heißt es in einem Dekret, das Trump am Freitag unterzeichnete. Das gesamte Regierungsprogramm zur Aufnahme von Flüchtlingen auch aus anderen Ländern wird für 120 Tage ausgesetzt, um radikale Islamisten an einem Zuzug zu hindern. „Wir wollen sie hier nicht“, sagte Trump.

Trump veröffentlichte nach der Unterzeichnung des Dekrets ein Video auf seiner Twitter- Seite, in dem er „unser Engagement für Frieden“ erläuterte. „Wir wollen sichergehen, dass wir nicht genau jene Bedrohungen in unser Land lassen, gegen die unsere Soldaten in Übersee kämpfen“, sagte Trump…

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Ein Kommentar

  1. Große Aufgeregtheit über Präsident Trumps Einreisepolitik.

    Die für deutsche Verhältnisse scheinbar ungewohnte, weil rasante Umsetzung der im US-Wahlkampf versprochenen Maßnahmen durch den neuen US-Präsidenten löst wieder bei einigen selbsternannten Wächtern der politischen Korrektheit große moralische Empörung aus, so zuletzt geschehen angesichts Herrn Trumps Einreiseverbot für Bürger aus bestimmten, ausgewählten islamisch-geprägten Staaten.
    Jeder mag die derzeitige US-Politik beurteilen wie er will, sollte dabei jedoch nicht vergessen, dass alle Maßnahmen letztlich auch vor dem durch das amerikanische Volk in einem separaten Wahlgang legitimierten Kongress bestehen müssen. Und dies scheint bislang der Fall zu sein. Dass ausgerechnet Herr Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime Deutschlands dies unterschlägt und stattdessen dazu meint, dies sei „… ein Schlag in das Mark Amerikas und, wenn es tatsächlich umgesetzt wird, auch ein Bruch mit den zivilisatorischen Koordinaten“ („Die Zeit“ vom 29. Januar 2017), ist schon bemerkenswert, weil aus seinem Munde leider vollkommen unglaubwürdig.
    Herr Mazyek hat nämlich in seiner ganzen Empörung vergessen zu erwähnen, dass Algerien, Bangladesh, Brunei, Iran, Iraq, Kuwait, Lebanon, Libyen, Malaysia, Oman, Pakistan, Saudi Arabien, Sudan, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate und der Yemen – allesamt islamische Staaten – den Staatsbürgern Israels die Einreise in diese Länder verweigern. (https://en.wikipedia.org/wiki/Israeli_passport)
    Nun hat diesbezüglich sicherlich niemand einen empörten Aufschrei des Herrn Mazyek über einen „Schlag ins Mark des Islam“ erwartet, wo aber blieb und bleibt der Aufschrei der poltisch-korrekten Moralwächter in diesem Land? Weit und breit, nichts.
    Herr Mazyek beklagt angesichts eines Einreiseverbots(!) „…einen Bruch mit den zivilisatorischen Koordinaten“.Welch ein Vergleich! Dazu eine bescheidene Frage:
    Sind Attentate, Bombenanschläge, Vergewaltigungen, Christenverfolgung, aggressivster Antisemitismus, Nichtanerkennung von Gesetzen, Nicht-Integration, Diskriminierung anderer Menschen als Ungläubige und Dhimmis (Sklaven), Ehrenmorde, Kinderehen, Frauen unterdrücken im Namen irgend einer Lehre keine Verstöße gegen „zivilisatorische Koordinaten“? Wo ist da der empörte Aufschrei Herrn Mazyeks? Welch ein Maßstab wird hier angelegt? Wovon redet Herr Mazyek, wenn er meint, dass „Demokratie, Freiheit und Menschenrechte (…) die stärksten Waffen gegen den Terror (seien).“ Welchen Terror aus obiger Aufzählung meint er? Auf welche Version der Menschenrechte beruft er sich im Übrigen?
    Herr Mazyek täte gut daran, sich darüber Gedanken zu machen, wie man die hier immer offener zu Tage tretenden Widersprüche in seiner Wahrnehmung beheben könnte. Er könnte z.B. ein glaubwürdiges Zeichen setzen, indem er damit begänne, sich eindeutig gegen die sogenannte „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ auszusprechen, die erwiesenermaßen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und dem UN-Zivilpakt diametral entgegenstehen. Damit wäre ein erster wichtiger Schritt in Richtung eines unumgänglichen Reformprozesses seiner Lehre getan. Dass dies nicht ohne Widerstände aus den eigenen Reihen vonstatten gehen wird, ist unvermeidlich. Ansonsten nenne man mir einen einfacheren, konfliktfreien Weg in der westlichen Kultur anzukommen!

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