Die Behauptung, die deutsche Gesellschaft könne durch Zuwanderung »nur gewinnen«, ist längst widerlegt

Je länger sich die Zuwanderungskrise hinzieht, desto offensichtlicher entpuppt sich eine Reihe von Behauptungen zur Asylpolitik von Politik und Medien als Propaganda und regelrechte Lügen.

Poebeleien bei TafelWenig mit der Realität zu tun hat bereits der pauschalisierend gebrauchte Begriff „Flüchtlinge“. So geht sogar die EU-Kommission davon aus, dass ein großer Teil der über die sogenannte Balkanroute kommenden Personen wieder zurück muss. Der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ zufolge geht man in Brüssel davon aus, dass etwa 40 Prozent dieser Menschen keine realistische Aussicht auf Asyl oder Flüchtlingsschutz in der Europäischen Union haben. Dies wird wahrscheinlich wenig daran ändern, dass in der öffentlichen Diskussion an dem Begriff „Flüchtlinge“ festgehalten wird.
Weitgehend verschwunden ist dagegen die Darstellung, wonach mit der Menschenflut Fachkräfte ins Land kämen. So wies Raimund Becker, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, gegen­über der „Süddeutschen Zeitung“ unlängst darauf hin, dass etwa 80 Prozent der „Flüchtlinge“ ohne formale Qualifikation nach deutschen Standards in die Bundesrepublik kämen. „Diese Menschen, die heute zu uns kommen, sind nicht die Fachkräfte von morgen. Sie sind die Fachkräfte von übermorgen“, so die Einschätzung Beckers. Skeptisch zu sehen ist damit auch die Prophezeiung, „hochmotivierte, junge Flüchtlinge“, würden ein neues „Wirtschaftswunder“ in Gang bringen, wie dies etwa vom Daimler-Chef Dieter Zetsche im September letzten Jahres zu hören war. Statistiken des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lassen befürchten, dass die Zuwanderungswelle kein Wirtschaftswunder, sondern eine Belastung der Sozialkassen verursachen wird. Demnach liegt die Beschäftigungsquote von Asylanten aus den derzeit wichtigsten Herkunftsländern weit unter dem deutschen Durchnittswert von über 60 Prozent. So betrug die Beschäftigungsquote bei Afghanen im letzten November nur 24,5 Prozent, bei Syrern sogar nur rund neun Prozent. Dass Deutschland als hochentwickelte Industrienation generell in der Lage sein wird, eine große Zahl von Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte bereitzustellen, darf stark bezweifelt werden. Entsprechend ist Skepsis bei der Behauptung angebracht, die Zuwanderer seien „eine Bereicherung für Deutschland“.

Weiterlesen: preussische-allgemeine.de

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