Köln: jetzt fast 700 Anzeigen – Medien und Politik verantwortlich

Die Zahl der Anzeigen wegen Übergriffen zu Silvester steigt immer höher. Derzeit gibt es 653 Anzeigen allein in Köln und täglich kommen neue hinzu. In Hamburg stieg die Zahl der Anzeigenauf 153 Fälle – auch hier Tendenz steigend. – Verantwortlich für die Silvester-Exzesse: Medien und Politik mit ihrem Kartell des Schweigens, welche die Täter in Sicherheit wähnte.

Nachdem Medien, Polizei und Politik anfangs versucht haben, die Ereignisse zu Silvester zu vertuschen, steigt nun die Zahl der Anzeigen weiter rapide an.

Nach den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln haben sich weitere Opfer bei der Polizei gemeldet. Mittlerweile seien 653 Anzeigen eingegangen, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Mittag. Am Montagabend hatte die Zahl der Anzeigen noch bei 553 gelegen.

In Hamburg stieg die Zahl der Anzeigen auf 153 Fälle. Auch hier Tendenz weiter steigend.

Die Staatsanwaltschaft in Köln ermittle gegen zwölf Beschuldigte, von denen fünf wegen eines dringenden Tatverdachts in Untersuchungshaft säßen. Den Männern aus Nordafrika werden den Angaben zufolge vor allem Eigentumsdelikte wie Diebstahl zum Vorwurf gemacht, keine Sexualstraftaten.

Verantwortlich: Medien und Politik

Es sieht so aus, als wenn die Täter vermutlich genau wußten, dass ihnen nichts passieren würde, weil entsprechende Taten bisher stets verschwiegen wurden. Das hat sich wohl herumgesprochen. Nur so ist zu erklären, dass es zu Silvester schließlich zum Exzess gekommen ist.

Verantwortlich für die Situation sind deshalb nicht nur die Täter, sondern auch die Medien und die Politik, welche entsprechende Straftaten bisher immer vertuschten. Erst in diesem Ambiente konnten sich die Angreifer sicher fühlen und haben sich offenbar in internen Netzwerken zu der Mega-Aktion für Silvester verabredet.

Vorläufiger Höhepunkt war ein Vorfall am 3. Januar in Köln: Gegen 4.35 Uhr lauerten fünf Männer einem jungen Paar auf. Sie verfolgten ihre Opfer, raubten ihnen Geld und Handys. Diesmal waren Fahnder der Bundes­polizei vor Ort. Sie nahmen zwei Marokkaner, zwei Algerier und einen Syrer im Alter zwischen 20 und 24 fest. Der Syrer sagte laut Protokoll: „Ihr dürft mich nicht verhaften, ihr müsst mich freundlich behandeln. Frau Merkel hat mich eingeladen!“

Polizei bittet um Mithilfe

Personen, die am Silvesterabend in der Zeit von 20 Uhr bis Neujahr 7 Uhr im Bereich des Kölner Hauptbahnhofs Fotos oder Videos erstellt haben, werden nach wie vor dringend gebeten, diese der Polizei zur Verfügung zu stellen. Mehr HIER

Übergriffe gehen weiter

Unterdessen werden aus vielen Städten und Gemeinden weitere Übergriffe berichtet. So wurde am Wochenende eine 24jährige in einem Hamburger Bus von 30-40 Männern übelst belästigt. – Am letzten Wochenende gab es eine ungewöhnliche Häufung an gemeldeten Vorfällen von sexuellen Übergriffen. Polizeibericht HIER.

Auch in kleineren Städten kam es zu Übergriffen. Nachdem das politische Embargo zur Berichterstattung von Übergriffen auf Frauen aufgehoben wurde, mehren sich die die offiziellen Berichte und Anzeigen. Siehe auch: polizeiinfo.com

Quelle: mmnews.de

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