Day: 9. Januar 2016

Asylbewerber gehen auf Rettungsdienst los

Von Bernd Rippert

Freiberg – Rund 60 überwiegend Marokkaner bedrohten in der Nacht die Besatzung eines Rettungswagens sowie den Sicherheitsdienst der Erstaufnahme in der Chemnitzer Straße. 50 Polizisten mussten für Ruhe sorgen.

Begonnen hatte das Problem am Abend. Mehrere alkoholisierte Bewohner randalierten in der weitläufigen Anlage. Dabei kippte ein Mann ohnmächtig um – vermutlich hatte er gesundheitliche Probleme durch den Alkohol. Der war wahrscheinlich auch der Anlass für die Randale.

„Aber wir suchen noch nach den Hintergründen“, sagt Polizeisprecher Steffen Wolf (36).

Um dem Verletzten zu helfen, alarmierte der Wachdienst im Asylbewerberheim einen Rettungswagen. Beim Eintreffen drohte die Situation endgültig zu eskalieren.

Bis zu 60 Personen bedrohten die Rettungsassistenten und die Wachleute.

Diese fürchteten um ihre Gesundheit und schlugen bei der Polizei Alarm. Rund 50 Beamte der Polizeidirektionen Chemnitz und Dresden sowie der Bereitschaftspolizei rückten in Freiberg an, beruhigten die Lage. Die Beamten nahmen sieben Marokkaner im Alter von 20 bis 33 Jahren mit auf die Wache. Die Verhöre dauern zur Stunde noch an.

Erst zum Jahresende hatte es im Freiberger Asylbewerberheim eine Massenschlägerei gegeben. Rund 40 überwiegend Marokkaner prügelten sich wegen einer drohenden Ausweisung. Ein Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten musste die Eskalation schlichten.

Drei verletzte Männer (20-26), zwei Marokkaner und ein Libanese, kamen ins Krankenhaus.

Quelle:  mopo24.de

Eritreische Migranten warnen Deutsche, dass ihre Tage gezählt sind

„Keine Grenzen, keine Nation“ und „Refugees welcome“ wird hier von den Einwanderern aus dem afrikanischen Eritrea gefordert. Und: „Ich weiß, ihr haltet den Prügel (die Macht) noch in euren Händen.
Aber ich kann euch versichern: Wir werden uns nicht von euch fürchten.
Denn wir sind stärker geworden, stärker als gestern
und wir werden morgen und in der Zukunft noch stärker werden.“

Erdogan macht nicht, was die EU will

Die Türkei lässt die EU offenbar mit den Flüchtlingen auflaufen: Der Plan von Angela Merkel, dass die Türkei für den Pauschalpreis von drei Milliarden Euro die Flüchtlinge im Land hält, geht nicht auf. Der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion, Manfred Weber (CSU), drohte Ankara, die Vereinbarung zur Bewältigung der Flüchtlingskrise mit dem Beitrittskandidaten platzen zu lassen, sollte die Türkei nicht stärker gegen Schleuser vorgehen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Weiterlesen: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Hessen und NRW: Polizei darf Vergehen von Flüchtlingen nicht öffentlich machen

Die deutschen Polizeibehörden haben offenbar die Anweisung bekommen, über Vergehen von Flüchtlingen nichts in die Öffentlichkeit zu geben. Straftaten mit Bezug zu Asylbewerbern würden sofort zu Seite gelegt, sagt ein Polizeibeamter aus Frankfurt/Main.

polizei31-2d4cbc37Die Bild-Zeitung zitiert einen hochrangigen Polizeibeamten aus Frankfurt/Main: „Bei Straftaten von Tatverdächtigen, die eine ausländische Nationalität haben und in einer Erstaufnahmeeinrichtung gemeldet sind, legen wir den Fall auf dem Schreibtisch sofort zur Seite. Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solche Taten sollen beantwortet werden.“

Weiterlesen: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Massiver Mitgliederzulauf bei der AfD-Bayern

afdzaqqDer bayerische Landesverband der Alternative für Deutschland verzeichnet massiven Mitgliederzulauf. Darunter sind prominente Zugänge von der CSU und aus dem liberalen Lager. In den letzten drei Monaten traten der Partei 500 Mitglieder bei, weitere 300 warten auf die Aufnahme.
„Wir haben zum Jahresende unseren Höchststand wieder erreicht“, bilanziert der Landesvorsitzende Petr Bystron. Im Sommer verließen fast 500 Mitglieder die Partei, nachdem Bernd Lucke als Vorsitzender abgewählt wurde und sich zur Gründung einer anderen Partei entschied. Während Luckes Neugründung in den Umfragen unter der Wahrnehmbarkeitsgrenze liegt, verzeichnet die AfD immer neue Rekorde in den Umfrageergebnissen. Zuweilen ist sie die drittstärkste Kraft in Deutschland.

Die meisten neuen Mitglieder waren früher in keiner Partei. Die größte Gruppe mit einer Partei-Vergangenheit stellen mit 10% die ehemaligen Mitglieder der CSU. „Aus der CSU kommen vor allem Mitglieder zu uns, die noch etwas bewegen wollen“, so Bystron. Das beste Beispiel sei der Präsident der Deutsch-Slowakischen Wirtschaftsunion Paul Podolay. Dieser hatte nach zwanzig Jahren sein CSU-Parteibuch abgegeben. Von dem Wechsel zur AfD konnte ihn auch ein persönlicher Brief des Generalsekretärs der CSU nicht mehr abhalten. „In der AfD tut sich was!“, so Podolay.

Ähnlich sieht es der Goldexperte und Buchautor Peter Boehringer, der nach zehn Jahren die CSU verließ. „Die AfD ist die einzige bürgerlich-liberale Partei in Deutschland, die den Rechtsstaat noch verteidigt und für eine bürgernahe Demokratie kämpft“. Boehringer ist ein aktives Mitglied und Fachreferent der Hayek-Gesellschaft. Er leitet nun den Fachausschuss Geld, Währung und Finanzen in der AfD Bayern.

Die drittgrößte Gruppe bilden mit fünf Prozent ehemalige AfD-Mitglieder, die sehen, dass sich die Unkenrufe von einem Niedergang der Partei nicht bewahrheiten, so Bystron, gefolgt von ehemaligen Anhängern der SPD. Jeweils ein Prozent der Neumitglieder kommen von den Linken, den Republikanern, den Grünen sowie von den Piraten.

Prominente Neuzugänge bei der AfD: Der Präsident der Deutsch-Slowakischen Wirtschaftsunion Viktor Paul Podolay sowie der Goldexperte und Buchautor Peter Boehringer.

Quelle: afdbayern.de