Wahlbetrug: Neuauszählung in Bremen bringt AfD ein Mandat mehr

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Bremen. Das Ergebnis der Bremer Bürgerschaftswahl vom 10. Mai wird korrigiert. Das beschloß das Wahlprüfungsgericht am gestrigen Montag. Demnach erhält die AfD ein weiteres Mandat; auf Kosten der SPD.

Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, waren dem Wahlprüfungsgericht bei der Auszählung der Stimmen Fehler aufgefallen. Zuvor hatte die AfD Klage wegen Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung eingereicht.

Wie sich nun herausstellte, war die Auszählung im Wahlbezirk Bremerhaven fehlerhaft. Dort waren alle Stimmen von 560 Schülern eines Gymnasiums im Alter von 16 bis 18 Jahren ausgezählt worden. Die Jungwähler waren dabei unbeaufsichtigt. Laut Zeugen, auf die sich die “Bild”-Zeitung beruft, war schon am Wahltag aufgefallen, daß die Schüler unsicher waren, wann ein Stimmzettel als ungültig zu bewerten sei. Wie die Anzeige gegen einen Schüler wegen Wahlfälschung zeigt, kann mindestens in einem Fall Vorsatz nicht ausgeschlossen werden. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, der Piratenpartei 45 Stimmen zugeschlagen zu haben.

Die AfD erhält nun ihren fünften Sitz in der Bremer Bürgerschaft. (ag)

Quelle: http://Bremen. Das Ergebnis der Bremer Bürgerschaftswahl vom 10. Mai wird korrigiert. Das beschloß das Wahlprüfungsgericht am gestrigen Montag. Demnach erhält die AfD ein weiteres Mandat; auf Kosten der SPD. Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, waren dem Wahlprüfungsgericht bei der Auszählung der Stimmen Fehler aufgefallen. Zuvor hatte die AfD Klage wegen Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung eingereicht. Wie sich nun herausstellte, war die Auszählung im Wahlbezirk Bremerhaven fehlerhaft. Dort waren alle Stimmen von 560 Schülern eines Gymnasiums im Alter von 16 bis 18 Jahren ausgezählt worden. Die Jungwähler waren dabei unbeaufsichtigt. Laut Zeugen, auf die sich die “Bild”-Zeitung beruft, war schon am Wahltag aufgefallen, daß die Schüler unsicher waren, wann ein Stimmzettel als ungültig zu bewerten sei. Wie die Anzeige gegen einen Schüler wegen Wahlfälschung zeigt, kann mindestens in einem Fall Vorsatz nicht ausgeschlossen werden. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, der Piratenpartei 45 Stimmen zugeschlagen zu haben. Die AfD erhält nun ihren fünften Sitz in der Bremer Bürgerschaft. (ag)

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