10 Prozent von Sachsens Migranten sind Straftäter – Innenminister Ulbig fordert beschleunigte Abschiebung

Sachsens Innenministerium packt die erste große Kriminalstatistik für Zuwanderer 2015 auf den Tisch. Demnach wurde jeder zehnte Zuwanderer im Zeitraum von Januar bis September 2015 straffällig. Dem Bericht zufolge sind besonders Zuwanderer aus Nordafrika und Georgien mit großer krimineller Energie ausgestattet. An der Spitze der Top Ten steht Tunesien. Auch die zahlenmäßig wenigen Algerier gelten als hochkriminell. Auffällig ist die geringe Bleibechance der meisten der Top Ten-Länder.

pogeq43xcvr4Eine Sonderauswertung des Innenministeriums von Sachsen gibt erste Aufschlüsse der Zahlen der ersten drei Quartale von 2015: Somit sind in den Monaten Januar bis September 45.212 Zuwanderungen im Bundesland Sachsen zu verzeichnen, 4.695 davon wurden straffällig. Ihnen wird mindestens eine der 10.397 Straftaten im Zeitraum zur Last gelegt.

Straftaten von Asylbewerbern in Sachsen

Viele davon sind Bagatelldelikte, wie Diebstahl (40 % oder 4.125 Fälle), zumeist Ladendiebstahl (75 % davon) oder Schwarzfahren (18 % oder 1.843 Fälle). Gleich danach kommt Körperverletzung (11 % oder 1.140 Fälle) und Drogendelikte (5 % oder 567 Fälle). Straftaten gegen das Leben (0,2 %), zumeist innerhalb der Asylunterkünfte, wurde 17 mal gezählt, wobei 3 Fälle vollzogen wurden. Vergewaltigungen und sexuelle Nötigung wurde mit 0,05 Prozent angegeben. Es gab fünf Fälle, wovon vier vollendet wurden.

Tunesier und Algerier: geringe Anzahl, hohe kriminelle Energie

Der Anteil an eingewanderten Migranten aus Tunesien (1.803 Personen) macht lediglich vier Prozent der Asylbewerber aus. Dafür stellte diese Personengruppe fast ein Viertel aller Tatverdächtigen (1.121 Personen) dar, was einer nationalen Kriminalitäts-Quote von 62 Prozent entspricht.

Eine noch größere kriminelle Energie geht von den wenigen Algeriern aus. Diese Migrantengruppe macht zwar nur 0,4 Prozent der Zuwanderer aus. Doch von diesen 159 Asylbewerbern wurden 118 straffällig, also 74 Prozent.

Im umgekehrten Verhältnis dazu stehen die syrischen Flüchtlinge. Von den 13.128 syrischen Zuwanderern, was etwa ein Drittel aller Zugewanderten entspricht, wurden 226 oder 1,7 Prozent straffällig.

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MITA – Mehrfach- und Intensivtäter

Aus Tunesien kamen auch besonders viele Mehrfach- und Intensivtäter (MITA). Mehr als ein Drittel der insgesamt 596 MITA-Kriminellen kam aus diesem nordafrikanischen Land, gefolgt von Georgien (93), Marokko (65) und Libyen (64). Diese Gruppe der Straftäter beging fast die Hälfte aller Straftaten (4.807 Fälle oder 46 Prozent).

Dabei machte ihr Anteil an den Zuwanderern lediglich 1,3 Prozent aus. Auch in der Gesamtstatistik sind diese Länder die führenden.

Als Mehrfachtäter gilt, wer innerhalb eines Jahres mehr als sechs Straftaten begangen hat.

Die MITA werden in Sachsen inzwischen mit einem beschleunigten Verfahren behandelt, sowohl im Straf- als auch im Asylverfahren. Ziel dessen ist eine beschleunigte Abschiebung ins Heimatland, mit oder ohne vorheriger Strafverfolgung.

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