Aus für Lettlands Regierung wegen Flüchtlingsstreit

Über 70 Prozent der Letten sind gegen die Aufnahme von Immigranten. Wegen des ungelösten Streits um die Immigrantenaufnahme trat am Montag Lettlands Premierministerin Straujuma zurück. Mit ihrem Rücktritt ist die gesamte lettische Regierung gescheitert.

letla

Über 70 Prozent der Letten sprechen sich gegen die Aufnahme von Immigranten aus. Nachdem die lettische Regierung unter der geschäftsführenden Ministerpräsidentin Laimdota Straujuma in den vergangenen Monaten unter heftige Kritik für ihr Land, das seit 2004 EU-Mitglied ist, die Erfüllung der EU-Quoten bei der Immigranten durchgesetzt hatte, war sie zunehmend unter Druck geraten.

Immer wieder kam es in den vergangenen Monaten zu Protesten gegen die Aufnahme von Immigranten an denen sich bis zu 22.000 Lehrer beteiligten. Diese vertreten die Meinung, dass es schwer genug sei, die eigenen Kinder im Land auszubilden. Die Migrantenkinder würden eine zusätzliche Belastung darstellen.

Keine Aufnahme von 776 Asylsuchende bis 2018

Wie das Magazin epochtimes berichtet, seien die Konflikte nun unlösbar geworden, so dass die lettische Premierministerin der mitte-rechts Regierung, Laimdota Straujuma, am Montag zurückgetreten sei. Sie gab ihre Entscheidung nach einem Treffen mit dem lettischen Präsident Raimonds Vejonis bekannt, ohne weitere Details zu nennen. Laut den heute-Nachrichten hat Straujuma lediglich erklärt, dass sie glaube, dass neue Ideen, neue Beiträge und neue Energie nötig seien, um mit dem weiterzumachen, was begonnen wurde.

Weiterlesen: metropolico.org

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.