Frankreich schließt Moscheen

Nach den dschihadistischen Anschlägen in Paris hatte das französische Innenministerium im Zuge des verhängten Ausnahmezustands drei Moscheen geschlossen. In den nächsten Monaten könnten landesweit 160 weitere muslimische Gotteshäuser, die „radikale Auffassungen“ verbreiten, geschlossen werden.

mo00uyv3cxEin bisher einmaliger Vorgang. In Frankreich wurde durch das französische Innenministerium nach den islamischen Anschlägen in Paris drei Moscheen geschlossen. Wie Frankreichs sozialistischer Innenminister, Bernard Cazeneuve (SP), mitteilte, handle es sich um eine „Operation gegen Prediger des Hasses selbsternannter Imame“. Bereits zwei Tage nach den Anschlägen von Paris hatte der Innenminister die Ausweisung von ausländischen Hasspredigern und die Auflösung der betreffenden Moscheen angekündigt.

In einer der drei bislang geschlossenen Moscheen seien Revolver und Propagandamaterial gefunden worden. Auch sei eine der Moschee angegliederte Koranschule entdeckt worden, die nicht genehmigt gewesen sei. Im Rahmen des verhängten Ausnahmezustands, der inzwischen von der Nationalversammlung bis Ende Februar verlängert und verschärft wurde, ist es den Behörden erlaubt, Ausgangssperren zu verhängen, ohne richterlichen Beschluss Wohnungen zu durchsuchen oder Gebetsräume mutmaßlich radikaler Muslime zu schließen.

100 bis 160 Moscheen könnten geschlossen werden

Weiterlesen: metropolico.org

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