“Europa ist in Not” – Der ungarische Bürgermeister László Toroczkai im ZUERST!-Gespräch

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Vor einigen Wochen sorgte László Toroczkai, Bürgermeister der ungarischen Grenzgemeinde Ásotthalom, für weltweites Aufsehen, indem er illegale Migranten vor dem Grenzübertritt mit einer Videobotschaft warnte. Im Gespräch mit ZUERST! spricht er erneut Klartext.

Herr Toroczkai, Sie haben als Bürgermeister der ungarischen Grenzgemeinde Ásotthalom für Aufsehen gesorgt. In einem Video haben Sie illegale Migranten davor gewarnt, die serbisch-ungarische Grenze zu übertreten. Wie war die Reaktion auf Ihre Botschaft?

Toroczkai: Meine Videobotschaft wurde innerhalb weniger Wochen weltberühmt. In der ganzen Welt diskutierten die Menschen darüber. In Ungarn ist die überwiegende Mehrheit der Bürger davon überzeugt, daß wir unser Land vor illegalen Migranten, die unsere Gesetze brechen, beschützen müssen. Ich habe Hunderte von Solidaritätsbotschaften aus der ganzen Welt bekommen, die meisten natürlich aus Europa. Das gibt mir genug Kraft, weiterzukämpfen. Denn das Problem ist noch lange nicht gelöst, nur weil illegale Einwanderer die Grenze nicht mehr bei Ásotthalom überschreiten. Das Problem ist erst dann gelöst, wenn die endlosen Massen an illegalen Migranten insgesamt daran gehindert werden, nach Europa zu kommen.

Sie haben sicherlich nicht nur Solidaritätsbotschaften erhalten…

Toroczkai: Natürlich nicht. Aus islamischen Ländern kamen viele Drohbriefe. US-amerikanische Fernsehshows versuchten, sich über mich und meine Politik lustig zu machen. Aber das sind alles schwache Angriffe, sie bestärken mich in meiner Politik. Ich würde gerne in Ásotthalom eine internationale Konferenz zum Thema “illegale Einwanderung” veranstalten, um auf die Gefahren der Migrationsbewegung aufmerksam zu machen.

Wie ist die Situation an der Grenze heute?

Toroczkai: Hier in Ásotthalom gibt es seit Wochen keine illegalen Grenzübertritte mehr. Wenn jemand trotzdem versucht, über den Grenzzaun zu klettern, verhaften wir ihn und stellen ihn vor Gericht. Die Person wird dann aus Ungarn ausgewiesen. Ich hoffe, daß die Lage hier so ruhig bleibt. Aber solange Massen an illegalen Einwanderern über andere Länder als Ungarn nach Europa strömen, kann es keine Entwarnung geben. Die Krise, die wir in Ásotthalom in der Vergangenheit hatten, kann jederzeit wieder entstehen.

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