IS schleust Aktivisten mit syrischen Pässen nach Europa

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Paris. Die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) verwendet offenbar Reisepässe gefallener syrischer Soldaten, um damit eigene Aktivisten in den Schengen-Raum einzuschleusen. Das teilten jetzt französische Ermittler mit. Ihnen war ein solcher Paß bei einer Registrierung in Griechenland aufgefallen, mit dem ein Terrorverdächtiger über eine Ägäis-Insel eingereist war.

Auch zwei der Pariser Selbstmordattentäter sind nach Erkenntnissen der Pariser Staatsanwaltschaft Anfang Oktober gemeinsam auf der griechischen Insel Leros kontrolliert worden. Offenbar kein Einzelfall. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet über Erkenntnisse aus französischen Ermittlerkreisen, wonach der IS über “authentische ungenutzte Reisepässe” verfüge. Diese würden verwendet, um gezielt Personen in die EU einzuschleusen.

Der Attentäter, der sich am 13. November um 21.30 Uhr am Eingang H zum Stade de France in Paris in die Luft sprengte, trug nach Angaben aus Ermittlerkreisen einen syrischen Paß auf den Namen Mohammad al-Mahmod bei sich. Der zweite Attentäter, der sich um 21.20 Uhr am Eingang D des Stadions in die Luft sprengte, hatte einen syrischen Paß mit dem Namen Ahmad al-Mohammad. Dieser Paß gehörte einem syrischen Soldaten, der vor mehreren Monaten getötet wurde. (mü)

Quelle: zuerst.de

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