Merkel, Hitler – ein Vergleich

mhqsxde44Merkel und Hitler bilden ein Gegensatzpaar der deutschen Geschichte. Mit beiden Personen verbinden sich die radikalsten Kanzlerschaften seit 1918. Trotz entgegengesetzter politischer Ideologien ähneln sich beide im sturen Extremismus ihrer Entscheidungen, beide kennen keine mäßigende Mitte, beide gehen für ihre Ziele über Leichen. Worauf dieser Hang zum Radikalen, Extremen zurückzuführen ist – auf ihr Mauerblümchen-Dasein in der Jugend, Besonderheiten sexueller Orientierung, private Einsamkeit, Hemmungen im sozialen Umgang, ihr Bewusstsein eigener Überlegenheit aufgrund bestimmter Begabungen – diese persönlichen Hintergründe werden wir nie ganz erfassen können. Dennoch: Eine nähere vergleichende Betrachtung dieser beiden radikalen Charaktere scheint unumgänglich zum politischen Verständnis der jüngeren deutschen Geschichte.

Kein Kanzler außer Adolf Hitler hatte seit 1918 jemals so viel Macht wie Angela Merkel. Merkel genießt heute eine faktisch alleinige Entscheidungsbefugnis über die Landesgrenzen, sie regiert ohne nennenswerte Opposition, im Parlament lässt sie ihre Vorlagen mit über 90% Zustimmung verabschieden, selbst die Presse wirkt komplett gleichgeschaltet. Natürlich ist Merkels Regime trotz seiner unverhohlenen Verachtung für das geschriebene Gesetz dem hitlerschen Führerstaat nicht einmal entfernt vergleichbar, es ähnelt eher einer parlamentarisch legitimierten Soft-Diktatur, wie wir sie von Chavez oder Erdogan kennen. Aber auch wenn uns Angela Merkels Diktatur noch sanft erscheint: Nur Merkel – außer Hitler – hat es seit 1918 geschafft, dass ihre Herrschaft überhaupt mit diktatorischen Elementen verglichen wird. Nur Merkel – außer Hitler – hat seit 1918 jemals so viel Macht erlangt, dass man ins Grübeln gerät, ob die gelebte Praxis des staatlichen Handelns tatsächlich noch mit den Verfahrensweisen eines verfassungsgemäßen Rechtsstaats im Einklang ist.

Wie ist es diesen beiden Personen gelungen, eine historisch so herausragende Stellung zu erringen? Dabei sollen uns im Folgenden nicht die machtstrategischen Taktiken interessieren: Beide nutzen ja sehr geschickt von ihnen selbst herbeigeführte und bewusst eskalierte „Notsituationen“ – Stichwort: Reichstagsbrand, Eurokrise, Flüchtlingskrise -, um sich über geltende Gesetze und parlamentarische Entscheidungswege hinwegzusetzen. Im Mittelpunkt soll vielmehr die Frage nach den charakterlichen Eigenschaften stehen, die beiden Figuren bei näherer Betrachtung gemeinsam zu sein scheinen und zur Erklärung ihres Machtdrangs, aber auch ihres gesamten politischen Stils, herangezogen werden könnten.

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