«Mädchen werden auch in der Schweiz beschnitten»

Gegen den Strom

Genital-Verstümmelung

30. Oktober 2015 09:00; Akt: 30.10.2015 09:22Print

Rund 15’000 Frauen sind in der Schweiz von Genital-Verstümmelungen betroffen – Tendenz steigend. Ein Opfer aus Somalia erzählt.

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14’700 Frauen und Mädchen sind in der Schweiz von Genitalverstümmelung betroffen. (Bild: Keystone/AP/Jean-marc Bouju)

Aysha*, in der Schweiz leben unzählige Frauen und Mädchen, deren Genitalien verstümmelt sind. Laut einem Bericht des Bundesrats geben 2 Prozent des befragten medizinischen Personals an, dass sie bereits Betroffene mit Komplikationen einer frischen Beschneidung behandelt hätten. Wissen Sie von Genitalverstümmelungen in der Schweiz?
Ja, Mädchen werden auch in der Schweiz beschnitten. Leider weiss man aber sehr wenig darüber, denn die Eingriffe finden im Verborgenen statt, meist durchgeführt von Landsleuten. Ich bin Übersetzerin und treffe immer wieder Frauen, die sagen, sie wollen ihre Tochter hier beschneiden lassen. Wenn ich ihnen erkläre, dass sie damit gegen das Gesetz verstossen, wollen sie das nicht hören. Sie machen es trotzdem.

Genitalverstümmelung ist…

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