Schweden: jetzt müssen die Angestellten im Supermarkt Schutzwesten tragen

Von Sarah Lund

Die kleine Stadt Ronneby liegt nahe der Küste im südöstlichen Schweden. Sie wurde um das 7. Jahrhundert gegründet und hat 12.000 Einwohner. Ronneby ist ein Ferienort und man kann sagen, dass es einmal ruhig und idyllisch dort war.

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Heute sieht die Realität so aus, dass das Verkaufspersonal im Supermarkt Schutzwesten tragen muss, um sich vor Messerangriffen zu schützen. Wie in so vielen Städten in Schweden so verändert sich auch Ronneby. Die überwiegend muslimische Masseneinwanderung hat auch diese kleine Stadt erreicht und jetzt hat nun auch ein spezielles Geschäft für muslimische Kleidungsstücke eröffnet.

Auch die Schwerkriminalität hat in der ehemals ruhigen Stadt drastisch zugenommen. Dies hatte dramatische Folgen: Die Angestellten des großen Supermarkts Willys müssen jetzt Schutzwesten tragen. Der Besitzer des Marktes hat angeordnet, dass dies für alle Mitarbeiter im Laden gilt und für die, die an der Kasse sitzen. Es handelt sich um Westen, die Angriffe mit Messern standhalten können.

„Früher gab es solch einen Vorfall vielleicht einmal im Jahr, jetzt geschieht es mindestens einmal im Monat. Im Allgemeinen hat sich die Gefahr eines Überfalls erhöht und es gibt viele Ladenbesitzer, die dasselbe erleben,“ sagt Krister Arvidsson.

Der Besitzer des Ladens hat die Entscheidung, Schutzwesten anzuschaffen, getroffen, nachdem es mehrere Vorfälle gegeben hatte, bei denn Mitarbeiter bedroht wurden, als sie Ladendiebstähle aufdeckten. Jedes Jahr werden Waren im Wert von ca. 100.000 Euro geklaut.

Aber es war vor allem ein Vorfall in der Stadt Lund, der die Entscheidung Westen anzuschaffen ausgelöst hatte, dabei wurden zwei Angestellte mit einem Messer in Gesicht, Nacken und Hals gestochen.

„Es ist schrecklich! Mit den Narben im Gesicht kann man vielleicht noch leben, aber ein Messer in den lebenswichtigen Organen kann lebensbedrohlich sein. Dieser Vorfall veranlasste mich dazu darüber nachzudenken, ob wir nicht kugelsichere Westen anschaffen sollten,“ so der Ladenbesitzer.

Nach Meinung des Ladenbesitzers ist eine Schutzweste notwendig, teils, weil es um die Sicherheit der Mitarbeiter geht, für die er verantwortlich ist, aber auch, weil es eine Tendenz in der Gesellschaft gebe, über solche Verbrechen hinwegzusehen.

„Es ist nicht im entferntesten lustig, aber die Gesellschaft beginnt damit, Raub herunterzuspielen. Ich werde alles tun, um meine Mitarbeiter zu schützen,“ so Krister Arvidsson.

Nach dem Interview mit dem Ladenbesitzer hat [der Sender] SVT sich an die Polizei in Ronneby gewandt, um zu hören, was die Behörde über diese neue Initiative mit den Schutzwesten denkt. Aber es kam nicht viel heraus bei dem Gespräch. „Ist das ein Aprilscherz!“ fragte der diensthabende Polizist der Polizeiwache vor Ort.

Quelle: Von Hara Dvinge, Journalistin für Den Korte Avis

Quelle: journalistenwatch.com

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