Deutscher Blitzkrieg gegen Deutschland

metropolico 26 Oktober 2015 – Von Beshad Miller
wpid-wp-1410704174708Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg eine Rolle zuzuteilen, in der man sich der Kräfte des Landes bedient, ohne sich vor ihnen fürchten zu müssen, wer könnte es verdenken. Doch dies wurde Jahrzehnte als Waffe gegen die Deutschen und ihre Interessen eingesetzt. Ein Kommentar von Beshad Miller.

In der Nachkriegszeit entwickelten die Sieger und diejenigen, die sich als solche verstanden, eine neue intellektuelle Waffe, die den deutschen Geist gefügig halten sollte und das Land zur stetig sprudelnden Quelle allseitiger Bedürfnisbefriedigung machen sollte: die beständige Erinnerung an die Nazizeit, die Schuld am zweiten Weltkrieg und millionenfach begangene Verbrechen.

Jahrzehntelang hat man den Deutschen mit der „Nazikeule“ alles Erdenkliche abgepresst, sie klein gehalten, umerzogen zu guten Europäern, Transatlantikern, Weltbürgern, Multikulturalisten und Selbstzweiflern. Alles haben wir erduldet, mitgemacht, bezahlt – und dabei jede Geringschätzung hingenommen. Selbst total pazifiziert haben wir die Kriege anderer gesponsert, Kriegsflüchtlinge aufgenommen und den Wiederaufbau finanziert. Sogar für die Vereinigung des eigenen Landes mussten wir teuer mit der Aufgabe der Währung bezahlen.

Toleranz bis zur Selbstaufgabe

Wir gaben unsere Grenzen auf, unsere Wirtschaftsordnung, unser Finanzsystem, weltweit anerkannte Standards unseres Ausbildungs- und Universitätssystem. Wir zahlen jedem, der hierher kommt, ein Vollkaskoleben und tolerieren, dass gestohlen, bedroht, randaliert wird, dass Frauen vergewaltigt, Christen verfolgt oder Juden geschmäht werden.

Immer stehen Drittinteressen über den unseren. Wir schicken unsere Söhne zum Sterben in fremde Länder und lassen uns erzählen, unsere Sicherheit würde am Hindukusch verteidigt. Wir tun einfach alles, was man von uns verlangt. Wir verschulden uns über die Maßen für ausländische Banken, Superreiche und Verbrecher und kommen doch aus dem Dilemma, Deutschland zu sein, so groß, so schwer, so wichtig, so unglücklich gelegen mitten in Europa, nicht heraus.

Und weil es anders gar nicht zu ertragen wäre, folgt unser Denken irgendwann unweigerlich denjenigen, die unsere Geschichtsbücher schreiben, unsere Journalisten ausbilden, unser Fernsehen und die Medien kontrollieren – denjenigen, die uns sagen wer wir sind und woher wir kommen. Dieses Bild von uns selbst fließt nun als Blut durch unsere Adern, wir haben es verinnerlicht und jetzt handeln wir danach.

Weiterlesen: metropolico.org

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