Kurzer Prozeß: Ungarn verurteilt Hunderte Grenzverletzer und schiebt sie ab

Budapest. Angesichts anhaltender Asylantenströme in Richtung Europa bleibt Ungarn bei seiner harten Linie. Sogenannte “Flüchtlinge” werden jetzt verstärkt im Schnellverfahren abgeurteilt und wieder abgeschoben.

Allerdings greifen Polizei und Armee noch immer jeden Tag Hunderte “Grenzverletzer” auf. Die Budapester Regierung möchte deshalb die Zahl der Schnellverfahren vervielfachen. Jetzt sollen weitere Gerichte in südungarischen Städten für die Flüchtlingsjustiz eingespannt werden. Notfalls sollen zusätzlich Hunderte von Richtern aus dem übrigen Land anreisen.

Die beschleunigten Verfahren haben am 15. September begonnen. Seit diesem Tag gelten das Übertreten und Beschädigen von Sperranlagen an der Grenze als Straftat. In Schnellverfahren wurden am zuständigen Amtsgericht Szeged allein vom 15. bis 30. September 276 Personen, die die Grenze illegal übertreten hatten, zu Ausweisung und Einreiseverboten verurteilt.

Quelle: zuerst.de

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